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Der Weg nach Solareii

Roman von Ana Bilić

Arder will nach Hause. Seine Vergangenheit wartet anderswo.

Arder will nur nach Hause. Doch ein rätselhaftes Wort reißt ihn und seine kleine Schwester Lisa aus ihrem Wiener Alltag in eine Wüste, deren Sonne sich wie eine Liebkosung anfühlt. Lisa ist plötzlich eine junge Frau. Und Arder hat ein Loch im Bauch.

Während er nach einer vernünftigen Erklärung sucht, spricht Lisa von früheren Leben, der Macht der Buchstaben und einer Katze, die mehr weiß als die Menschen. Sie scheint den Weg zu kennen – stellt aber Fragen, denen Arder lieber ausweichen würde.

Auch der Barbesitzer Matilo und der Schokoladenfabrikant Herr Budokai geraten in diese andere Wirklichkeit. Eine gläserne Ameise, ein geheimnisvoller Begleiter und ein Feuer ohne Wärme führen sie weiter. Hier öffnen Worte Türen, verwandeln Körper und wecken längst vergessene Erinnerungen.

Das wundersame Abenteuer wird zur Reise in eine Vergangenheit, die alle miteinander verbindet. Um nach Hause zu finden, müssen die Reisenden die Regeln dieser fremden Welt begreifen – und sich ihrer gemeinsamen Geschichte stellen.

„Der Weg nach Solareii“ verbindet literarische Fantasy mit dunklem Humor und poetischer Bildkraft. Ein Roman über Liebe, Schuld und Freiheit – und eine Welt, in der selbst das Unmögliche seine eigene Logik besitzt.

  • Edition Ovidia im Continuum Verlag | erschienen am 13.10.2026
  • Taschenbuch | 226 Seiten | 978-3903517721
  • Gebundene Ausgabe | 192 Seiten | 978-3903517752
  • E-Book | 202 Seiten | 978-3696916961
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„Der Weg nach Solareii“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Anfangs musste ich mich erst an den besonderen Erzählstil und die ungewöhnliche Mischung aus Realität, Traum und Symbolik gewöhnen. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die Reise von Arder durch Wien, den geheimnisvollen Urwald und die faszinierende Wüste von Solareii ist weit mehr als ein Fantasy-Abenteuer. Es ist eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten, Sehnsüchten und inneren Konflikten. Besonders gefallen haben mir die skurrilen und gleichzeitig tiefgründigen Figuren wie Herr Budokai und Matilo, die der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre verleihen. Die Autorin erschafft eine bildgewaltige Welt voller Rätsel, Magie und Bedeutungsebenen, ohne dabei die menschlichen Themen aus den Augen zu verlieren. Manche Passagen laden zum Nachdenken ein und wirken noch lange nach dem Lesen nach. Wer klassische Fantasy mit klaren Strukturen erwartet, sollte sich auf etwas ganz anderes einstellen. Wer jedoch Freude an phantastischer Literatur mit Tiefgang, Symbolik und einer besonderen Sprache hat, wird hier eine außergewöhnliche Geschichte entdecken. Für mich wurde aus anfänglicher Skepsis eine fesselnde Leseerfahrung, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Im Wunderland von Alice's Mama

Der Roman erzählt vom jungen Prokuristen Arder aus Wien und seinen Abenteuern mit der kleinen Schwester Lisa, seinem Chef Herr Budokai und dem Barbesitzer namens Matilo. Alle machen sich – zufällig und unfreiwillig – auf den Weg ins Land namens Solareii. Unterwegs lernen alle ihre Vergangenheit kennen, die sie zu vergessen versuchen: Sie werden mit ihren Mordtaten, ihrer falschen Moral, ihrer Ignoranz gegenüber Mitmenschen und ihren tiefsitzenden Ängsten konfrontiert. Sie treffen sich zum Schluss am Ufer des Sees mit grauer Spiegeloberfläche. Dort wird entschieden, wer und wie ein neues Leben anfangen kann. - Der Roman wird in der atemberaubenden Tradition der phantastischen Literatur von Boris Vian, Jorge Luis Borges und Daniil Harms mitreißend erzählt.

Wie fühlt es sich an, in eine andere Welt hinauskatapultiert zu werden? Darüber verrät uns der neue Roman der Autorin Ana Bilić „Der Weg nach Solareii“, der im März 2024 veröffentlicht wurde und in verschiedenen Formaten wie Taschenbuch, E-Book oder als gebundene Ausgabe erhältlich ist. Die Erzählung bewegt sich stilistisch im Bereich des magischen Realismus und Surrealismus, und erinnert stark an Autoren wie Marques, Borges und E.T.A. Hoffmann, was Liebhaber dieser Genres sicherlich ansprechen wird. Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung von Arder, einem jungen Wiener Prokuristen, der fürsorglich seine kleine Schwester Lisa betreut. Sein Chef, Herr Budokai, ist von der Idee des Heiratens besessen, während Matilo, ein Barbesitzer am anderen Ende der Stadt, unerwartete Entscheidungen über sein Familienleben trifft. Anfangs scheinen sie alle wenig gemeinsam zu haben, gehen jedoch mit ihren alltäglichen Aufgaben um, bis sie plötzlich in einer anderen Zeit-Raum Dimension landen und versuchen, den Weg nach Hause zu finden. Doch statt nach Hause führt sie ihr Weg zu einem mysteriösen See. Auf ihrer Reise begegnen sie nicht nur seltsamen Kreaturen und Wesen, die ihnen helfen oder gefährlich werden können, sondern sie erfahren auch mehr über sich selbst, insbesondere über ihre eigene Vergangenheit und die Konsequenzen ihrer getroffenen Entscheidungen. Die Autorin führt uns mit viel Fantasie und Humor durch die surrealen Welten, wobei sie präzise Umgebungsbeschreibungen mit kurzen, prägnanten Dialogen kombiniert, sodass die Erzählung niemals langweilig wird oder unnötig in die Länge gezogen wirkt. Das Buch lässt sich in einem Atemzug lesen und ich kann es jedem Leser und jeder Leserin wärmstens empfehlen.

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